Zum Buch "Gechinger Chronik"


Inhaltsverzeichnis der Chronik



Geboren wurde ich am 7.10.1922 in Stuttgart und besuchte dort die Schule. Die Stuttgarter Museen waren meine beliebten Aufenthaltsorte. Nach meiner Lehrzeit wurde ich zur Wehrmacht eingezogen und kam 1945 in russische Gefangenschaft. Dort arbeitete ich im Wald, im Steinbruch und als Flößer auf der Wolga. Nach meiner Entlassung 1949 heiratete ich Hedwig Weiß aus Gechingen. 1958 zogen wir dann in die Metzgergasse, seither bin ich an der Gechinger Geschichte interessiert und begann, alte Gegenstände und Bilder zu sammeln. Nach meiner Pensionierung widme ich mich ganz der Heimatgeschichte und zeigte das Ergebnis in verschiedenen Ausstellungen. 1983 begannen die Arbeiten an diesem Buch.

Die vorliegende "Heimatchronik" soll keine Wiederholung des l963 erschienenen Heimatbuches von Karl Friedrich Essig sein. Diese fleißige und mühevolle Arbeit ist während  vielen Jahren entstanden und eine einmalige Leistung. Sie bricht aber mit dem Wegzug von Herrn Essig  l937 ab. Altbürgermeister Otto Weiß hat das alte Heimatbuch mit einem Nachtrag über die Zeit von l939 bis l962 ergänzt.

Mit dieser "Heimatchronik" sollen neue Wissensgebiete der Gechinger Geschichte erschlossen und öffentlich gemacht werden. Sie enthält Streiflichter aus vergangenen Jahrhunderten, eine Darstellung der neuesten vor- und frühgeschichtlichen Forschungsergebnisse und Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart des kulturellen, kirchlichen und wirtschaftlichen Lebens.

Die Jahre zwischen l930 und l990 werden besonders ausführlich dargestellt. Sie sollen der jüngeren Generation und den Neubürgern nahegebracht werden. Ich habe meine Ausführungen mit Auszügen aus Arbeiten von Karl Friedrich Essig und stimmungsvollen Berichten von Tillie Jäger aufgelockert. Tillie Jäger soll damit eine, wenn auch späte, Ehrung erfahren.

Mein Dank gilt all denen, die direkt oder indirekt an diesem Buch mitgearbeitet haben, sei es durch Materialsammlung oder Artikel in Vereinsveröffentlichungen oder sonstigen Publikationen.
Vielen Dank an Herrn Bürgermeister Häußler, die ehemaligen Bürgermeister Dannemann und  Weiß, meine Frau Hedwig, meine Tochter Waltraud Lachenmaier und allen Mitgliedern des Arbeitskreises, die mich in vielfältiger Weise tatkräftig unterstützt haben. Ein besonderer Dank an Frau Erika Albert-Essig, die als Lektorin ihr Wissen eingebracht und das gesamte Werk überarbeitet hat! Herzlichen Dank vor allem der Spenderin, die die Herausgabe des Buches erst ermöglichte!

Fritz Roller